Romanshorn
   
Art.5                      
Zoneneinteilung
1 Im Zonenplan wird das Gemeindegebiet folgenden Nutzungszonen zugewiesen:

 Grundnutzung

Zonen des Baugebiets:

 H            Hafenzone
. . .


Art. 11a
Hafenzone H     
1 Die Hafenzone dient der Erhaltung des alten Zollhauses sowie der Aufwertung des ehemaligen Güterschuppenareals und des alten Fähreplatzes. Es sind nur bauliche Nutzungen mit touristischer Ausrichtung oder gemischte bauliche Nutzungen mit überwiegend touristischer Ausrichtung, wie Hotel- und Restaurantbetriebe sowie Dienstleistungs- und Spezialbetriebe im Zusammenhang mit der See- und Wasserfreizeitnutzung zulässig. Zulässig sind im Weiteren öffentliche Konzert- und Versammlungsnutzungen. Wohnnutzungen sind nur für die Betriebsaufsicht sowie betrieblich an den Standort gebundenes Personal gestattet und sind in den betroffenen Betriebsgebäuden zu integrieren. Betriebe dürfen nur mässig stören.

2 In der Hafenzone gilt eine Baumassenziffer von 2.0. Vor Einleitung des Gestaltungsplanverfahrens bestehende öffentliche Verkehrsflächen werden nicht zur anrechenbaren Landfläche gerechnet. Für die Baumasse des alten Zollhauses auf Grundstück Nr. 3155 gilt im Wiederaufbaufall die Besitzstandsgarantie.

3 Die durch Neu- und Umbauten ausgelösten Pflichtparkplätze bestimmen sich nach der gültigen SN-Parkierungsnorm der Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS).

4 In der Hafenzone gilt die Gestaltungsplanpflicht. Mit der Durchführung von Konkurrenzverfahren (Wettbewerbe o.ä.) oder einem Workshopverfahren (Konsensfindung mit qualifizierten Planern, Architekten, der Gemeinde und den Grundeigentümern und Anstössern) ist zu Beginn der Projektentwicklung eine architektonisch und ortsbaulich vorzügliche und den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Überbauungslösung zu planen und im Gestaltungsplanungsverfahren umzusetzen.
   


Art. 24 Höchst- und Mindestmasse Regelbauweise

[1]  Von den Massen darf weder durch Ausnahmebewilligung noch Gestaltungsplan abgewichen werden. Ausgenommen sind Bauten für öffentliche Nutzungen, für die Ausnahmen bis max. den Massen der Touristikzone erteilt werden dürfen.

[2]  Anstelle der Ausnützungsziffer gilt die Baumassenziffer 2.0 nach Art. 11a Abs. 2