Romanshorn
   

Wirbel um Abstimmungsunterlagen

ROMANSHORN ⋅ In Romanshorn steht mit dem Verkauf eines Teils des Hafenareals für ein Hotelprojekt die wichtigste Abstimmung seit Jahren an. Die Stadt Romanshorn wehrt sich gegen Vorwürfe, in den Abstimmungsunterlagen gebe es einen Fehler.

Markus Schoch TZ-Artikel vom 5.9.2017

Es ist kompliziert. Die Stadt Romanshorn will bekanntlich ein Stück Land direkt am Hafen an Hermann Hess verkaufen. Es geht um ein Teilstück der so genannten Hafenpromenade, die als ganze die Parzellennummer 2879 trägt. Bekommt Hess das Land im westlichen Teil mit einer Fläche von 3900 Quadratmetern, wird es separat ausgeschieden und erhält die Nummer 3405. In der Botschaft für die Abstimmung am 24. September werden die Stimmbürger aber nicht gefragt, ob sie das Grundstück mit der Nummer 3405 für 2,048 Millionen Franken verkaufen wollen, sondern ob sie bereit sind, ein Teilstück der Parzelle 2879 zu veräussern.

Die Parzellierung des Romanshorner Hafenareals. Zoom

Die Parzellierung des Romanshorner Hafenareals.

Das sorgt für einige Verwirrung. In der Bevölkerung heisst es, die Abstimmungsfrage sei falsch gestellt. Denn auf dem Plan in der Botschaft ist nicht ersichtlich, dass die Parzelle 3405 Teil der Parzelle 2879 ist. Es heisst dazu lediglich, dass die Parzelle 3405 «erst nach erfolgter Mutation» geschaffen wird. Kommt hinzu: Auf den offiziellen Plänen des Amtes für Geoinformation im ThurGis existieren die beiden Parzellen bereits. Auf dieser Grundlage wäre ein Teilstück von 2879 nicht das Grundstück mit der Nummer 3405, sondern eben ein Teil von 2879. Tatsächlich sind die Parzellen dort aber erst provisorisch ausgeschieden. Eben «als pendente Mutation», sagt Beat Pretali von der Stadtentwicklung. Zur Parzelle 3405 gibt es denn auch keine Informationen. Das ganze Grundstück inklusive 3405 läuft unter der Nummer 2879.
«Es ist alles korrekt», sagt Pretali. Da es die Parzelle 3405 erst gebe, wenn die Romanshorner Ja zum Landverkauf sagen, sei im Antrag des Stadtrates nicht von ihr die Rede, sondern von einem Teil der Parzelle 2879, erklärt Stadtpräsident David H. Bon. In der Botschaft seien die Zusammenhänge hinlänglich erklärt. «Das kann niemand falsch verstehen.» Das Areal für das Hotelprojekt sei sogar vor Ort eingezeichnet und könne besichtigt werden.


Achtung Landverkauf im Hafenareal wird behördlich aktiviert.


Die IG-Hafen prüft genau die Abstimmungsvorlage in Sachen Landverkauf an den bekannten Investor bezüglich den Auswirkungen zum Erhalt öffentlichen Raumes und hinsichtlich  Interessen der kommenden Generationen.



Pressemitteilung in der TZ von 09.06.2017

ROMANSHORN Die Stadt Romanshorn und die Hess Immobilien AG haben den Kaufvertrag über zwei Millionen Franken für ein Stück Land auf der Hafenpromenade unterzeichnet. Am 24. September wird abgestimmt.

Der Preis für das Landstück beträgt 2‘047‘500 Franken, oder pro Quadratmeter Franken 525.



Die IG-Hafen ist erstaunt über die Hotelstudie

Artikel Thurgauer Zeitung vom 11. Mai 2017

Markus Schoch

Romanshorn Die IG Hafen nimmt die Mitte März in der «Thurgauer Zeitung» publizierten Projektideen für das Hotel von Hermann Hess erstaunt zur Kenntnis. «Projektideen, die alle baurechtlichen Grundlagen an diesem Standort missachten, verwirren. Man darf aber hoffen, dass sich eine zukünftige Planung an realistische Ansätze halten wird», schreibt die IG in einer Mitteilung. Das Hafenareal sei im Isos-Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz verzeichnet, was bei der Planung ­berücksichtigt werden müsse. Ebenso wie der Zonenplan. Die Hotelstudie gehe weit darüber hinaus, was an diesem Ort mit einem Gestaltungsplan machbar wäre, gibt die IG Hafen zu bedenken. «Fünf bis sechs Geschosse werden da vorgesehen, wo nach Hafenzone zweigeschossige Bauweise die Regel ist.» Das Gebäude werde ausserdem ohne zwingenden Grund weit in den Hafen gestellt. «Es stört damit massiv das Bild des Hafenbeckens und der Promenade am grössten und eindrücklichsten Hafen am Bodensee. Weiterer Kritikpunkt: Die Baumasse werde auf das Dreieck beim heutigen Parkplatz konzentriert. Auf dem restlichen Areal der Stadt sei dann keine bauliche Nutzung mehr möglich.

Die Mitglieder der IG Hafen würden es begrüssen, wenn die Stadt die Federführung übernähme und die «wichtigen Rahmenbedingungen und Planungsziele setzt». Die Stadt hat sich gegen dieses Vorgehen ausgesprochen und möchte zuerst einen Grundsatzentscheid, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Mit dem Kauf des Areals von den SBB habe die Stadt die Verantwortung für die Entwicklung des ganzen Hafenareals übernommen, ruft die IG in Erinnerung. «Es war die Absicht, sich für die Entwicklung Zeit zu nehmen und provisorische Nutzungen einzurichten.» Für diese Provisorien sollten nach Ansicht der IG gestalterisch attraktivere Lösungen entstehen und weiterentwickelt werden «als das, was bis heute erreicht ist», wie es in der Mitteilung heisst. Die IG erinnert daran, dass sie schon mehrfach Ideen aufgezeigt habe. Vorbild könnten beispielsweise die Seeuferpavillons in Genf sein – ein Vorschlag aus dem Jahr 2011. Wichtig für die IG: «Die Attraktivität soll für ein breites Publikum gesteigert werden.»

Zum Verkauf eines Stücks der Hafenpromenade an Hermann Hess hat sich die IG Hafen noch keine Meinung gebildet, sagt Vorstandsmitglied Dieter Bötschi. «Wir kennen die Vorlage nicht.» Entscheidend werde der Preis sein – und was der Stadt am Schluss noch bleibe. (mso)


Stellungnahme der ig-hafen auch im Seeblick 19.05.2017 Seite 18 zu lesen.










«Der Dialog fehlt»

ROMANSHORN ⋅ Architekt Andreas Zech wünscht sich von der Stadt ein einheitliches Konzept für das Hafenareal. Das setzt intensive Gespräche mit dem potenziellen Hotel-Investor voraus. Diese stünden aus.

Tanja von Arx (Artikel in Thurgauer-Zeitung 25.03.2107)

Container, Provisorien und Plastikzelte: Andreas Zech ist alles andere als zufrieden mit der Situation auf der Hafenpromenade. Laut dem ortsansässigen Architekten gestaltet sich die Stadtentwicklung hier etwas wirr. «Das beste Beispiel sind die freien Flächen im Anschluss an die Hafenlounge. Mitarbeiter der Stadt haben ‹die Lücken› behelfsmässig mit Bäumen in Töpfen gefüllt.» Der Stadtrat verhält sich seiner Ansicht nach falsch.

Zech fordert für das Areal ein einheitliches Konzept. Eines, das der Gemeinde ein Gesicht gebe und ihren besonderen Charakter herausstreiche. Denn «der Hafen ist das Herz von Romanshorn». Einerseits würde das den Stadtkern beleben, indem das Gelände für die Anwohner zum beliebten Treffpunkt würde. Andererseits wäre es förderlich für den Tourismus. «Von der restlichen Schweiz und vom angrenzenden Ausland würde man anders wahrgenommen», sagt Zech.

Kommt das Hotel an den falschen Ort zu stehen?

Das Hotel, welches der Amris­wiler Unternehmer Hermann Hess im Bogen der Hafenpromenade bauen will, erachtet der Architekt als deplatziert. «Es zerreisst das Stimmungsbild hinter und vor dem Gebäude in zwei Teile.» Flanieren könne man nicht mehr, der Bau habe zu wenig Nutzen für die Öffentlichkeit. Das geplante grösste Hotel im Thurgau, «ein Koloss» laut Zech, inszeniere sich als Spektakel und nehme zu wenig Rücksicht auf den städtebaulichen Kontext. Wolle man bei der vorgesehenen Höhe bleiben und bei der Seesicht für die Gäste, so kämen auch andere Standorte in Frage wie etwa nahe den Stellwerken.

«Die Stadt schafft zu wenige Voraussetzungen»

Am meisten beschäftigt Zech allerdings die Kommunikation zwischen der Stadt und Hess. «Will man ein Projekt realisieren, das für beide Seiten stimmt, geht es ums Miteinander.» Und der Dialog fehle. Auf der einen Seite schaffe die Stadt zu wenige Voraussetzungen, indem sie sich auf Preisverhandlungen im Hinblick auf das Land beschränke. Und bei dem es darum gehe, dieses teurer zu verkaufen, als man es seinerzeit von den Schweizerischen Bundesbahnen erworben habe. «Wenn man einen Preis festlegt, ohne die Investitionsrechnung zu kennen, ist jeder Preis falsch.» In der Folge sehe sich der Investor mit der Frage «entweder oder» konfrontiert. Gerade einer, der fixe Vorstellungen wie Garni, drei Sterne und 120 Zimmer habe wie Hermann Hess. «Für ihn ist das Ganze dann eine lohnende Investition oder nicht, nichts weiter», sagt Zech. In die Verhandlungen einbeziehen müssen hätte man deshalb von Anfang an auch Vertreter von Kanton und Bund im Hinblick auf den Gestaltungsplan und die weiteren Abklärungen.

Zech sagt gleichwohl, die Romanshorner müssen Geld in das Gelände investieren. Er betont: «Es ist toll, dass da wer kommt und das tun will.» Der Zukunft blickt er optimistisch entgegen. Über die Verhandlungen sagt er: «Das Hafengebiet ist flexibel und lässt einigen Nutzen zu.»

Siehe auch Projektidee 3*-Hotel von Architektin Susanne Fritz.


Neue Ideen für Brücke und Hotel

Artikel Thurgauer-Zeitung vom 07.02.2017

Markus Schoch

Die Idee finden sie grundsätzlich gut. Das konkrete Projekt aber eher weniger. Dieter Bötschi, Alp Özozan, Werner Widmer und Andreas Zech tun sich schwer mit der geplanten 330 Meter langen Passerelle, die der Stadtrat gerne mit Hilfe von Bundesgeldern im südlichen Teil des Bahnhofs bauen würde. Der Standort sei falsch gewählt, kritisieren die vier Architekten. «So bringt sie zu ­wenig.»

Es werde eine völlig künstliche Verbindung zwischen zwei Orten geschaffen, die (Touristen) heute und auch morgen wenig zu bieten hätten. Sie seien wenig belebt und damit unattraktiv.

Der Hafenpark ist noch nicht viel mehr als eine Idee

Der Hafenpark auf der einen Seite existiere bis jetzt bloss in den Köpfen der städtischen Planer. Es könne noch Jahrzehnte dauern, bis im heutigen Gewerbe- und Industriegebiet am See ein neues Quartier mit Wohnbauten, Hochhäusern, Hotels und einer Vergnügungsmeile gewachsen sei, wie das in der Entwicklungsstrategie der Stadt vorgesehen sei. Und das auch nur, wenn die Romanshorner Lagerhaus und Dienstleistungs AG (Roldag) Hand biete. Denn die 1982 gegründete Firma habe noch lange das Baurecht über grosse Teile des Geländes zwischen Werft und Hafen, was Verwaltungsratspräsident Roland Neff bestätigt. Die äussere Alleestrasse am anderen Ende der Brücke sei ebenfalls kein Brennpunkt des städtischen Lebens und werde es wohl auch nie werden, geben die Architekten zu bedenken. Das Zentrum von Romanshorn werde eher kleiner als grösser werden, sagt Zech.

Komme hinzu, dass die geplante Wegführung eigentumsrechtlich schwierig werden könnte und vor allem wenig attraktiv sei. «Die Velotouristen wollen möglichst nahe am See unterwegs sein und in Restaurants direkt am Wasser oder Hafen einkehren», sagt Bötschi. Einen Umweg über die Romanshorner Einkaufsstrasse zu machen, sei für sie bloss verlorene Zeit. Zu glauben, dass der eine oder andere absteige und etwas einkaufe oder ein Bier trinke, sei naiv, meint Zech. Um das Zentrum zu stärken, brauche es andere Ansätze.

Den Sachzwängen nicht alles andere unterordnen

Hauptgrund für die (perhiphere) Lage der Passerelle seien die Zugänge auf die Gleise, sagen die Architekten. Weil die Perrons nicht breit genug seien, müssten die Treppen und damit auch die Brücke an deren Ende platziert werden – was weite Wege bedeute. Bötschi und seine Kollegen halten es für unklug, diesem Sachzwang alles andere unterzuordnen und damit die grossen städtebaulichen Chancen einer Brücke auf lange Sicht hinaus zu verspielen. Käme sie an einem anderen Ort näher beim Bahnhof zu stehen, könnten von ihr tatsächlich sofort wichtige Impulse auf die Entwicklung von Romanshorn ausgehen, betont Bötschi. Entscheidend sei, dass mit der Passerelle «möglichst direkt Angelpunkte von interessanten städtischen Nutzungsgebieten auf kurzen Wegen verbunden werden».

Die vier Architekten stellen zwei alternative Projekte zur Diskussion, die diese Forderung nach eigener Einschätzung besser erfüllen und gemäss Ortsplaner Werner Widmer ortsbaulich sinnvoller wären. «Wir müssen jetzt alle Kraft in die Entwicklung des Hafengebietes stecken. Wenn es dort gut läuft, profitiert auch die restliche Stadt.»

Multifunktionales Gebäude mit Platz für ein Hotel

Die so genannte Variante Süd sieht eine Brücke vom relativ belebten Coop-Platz beziehungsweise der Berglistrasse über die Gleise zum neuen Stellwerkgebäude vor, wo es dank des Restaurants Hafen und der Schalterhalle sowie Anlegestelle der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt (SBS) bereits Publikumsverkehr gibt. Mit dem Umbau des Massivlagerhauses und den neuen Museen dürfte er noch grösser werden, sind sich die Architekten sicher. Doch damit nicht genug: Sie können sich als zusätzliche Attraktion hinter dem Stellwerk den Bau eines multifunktionalen Gebäudes mit Hotel, Läden, Gastronomie, Parkierungsmöglichkeit und einer Rampe für die Velofahrer als Zufahrt zur Brücke vorstellen. Beim Hotel denken sie nicht an irgend eines, sondern an dasjenige, das Hermann Hess auf der Hafenpromenade bauen will. Dort sei es aber aus verschiedenen Gründen sehr schwierig, sagt Özozan.

Auf dem Parkplatz hinter dem Stellwerk sei es viel einfacher. Die Höhe beispielsweise werde sicher nicht zum Problem. «Das Gebäude könnte in der Vertikalen grosszügig entwickelt werden und würde so als Gegenüber zum bestehenden Silo wirken», sagt Zech. Zudem würden sich auch Synergie-Effekte mit dem Restaurant der SBS ergeben, an der Hess als Mehrheitsaktionär beteiligt ist. Der Amriswiler Unternehmer finde den Ansatz interessant, sagt Widmer.

Die Variante Nord ist teilweise identisch mit der Variante Süd: Es soll auf dem Parkplatz bei der SBS ebenfalls ein multifunktionales Gebäude mit Rampe geben. Die Brücke führt dann aber nur bis zum Parkplatz an der Ecke Rislen-/Neustrasse, wo ebenfalls ein neues Gebäude hinkommen soll, das Platz für einen Kiosk oder Velos und eine Rampe bieten könnte. «In beiden Varianten soll es Zugänge auf die Perrons geben, und zwar möglichst kurze», sagt Dieter Bötschi. «Treppen oder Lifte müssen dort liegen, wo die Züge halten.»


Tagblatt 13.02.2014

Grünes Licht für die Hafenzone

Der Rechtsstreit wegen der Umzonung des Güterschuppenareals im Sommer 2012 ist vom Tisch. Das Verwaltungsgericht hat den Rekurs der SBB abgewiesen. Diese akzeptieren das Urteil.

MARKUS SCHOCH

ROMANSHORN. Über eineinhalb Jahre nach dem klaren Entscheid der Romanshorner Stimmbürger ist die Umzonung des Güterschuppenareals von der Touristik- in die Hafenzone rechtskräftig. Die SBB als Grundeigentümer sind auch in zweiter Instanz beim Verwaltungsgericht mit ihrem Rekurs abgeblitzt. Die Bundesbahnen verzichten darauf, das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen, wie die Stadt Romanshorn gestern mitteilte. «Wir haben wenig Erfolgschancen gesehen», sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi.


Schadenersatz vom Tisch

Damit erweisen sich die Bedenken der Gegner einer Umzonung nachträglich als unbegründet. Die Gerichte sehen darin keine materielle Enteignung der SBB. Die Stadt muss den Bundesbahnen deshalb auch keinen Schadenersatz zahlen. «Entsprechende Forderungen sind vom Tisch», sagt Pallecchi.

Die Umzonung war von der IG Hafen mit einer von 822 Personen unterschriebenen Initiative verlangt worden, um die geplanten fünf Wohnblöcke der HRS auf dem Güterschuppenareal direkt am See zu verhindern.

Den Initianten wehte allerdings ein rauher Wind entgegen. Der Gemeinderat und alle Parteien mit Ausnahme der Grünen, die Stimmfreigabe beschlossen hatten, lehnten das Begehren ab. Die neue Zone erscheine «überreglementiert und steht einer zukunftsweisenden Entwicklung im Wege», schrieb die Behörde seinerzeit in der Abstimmungs-Botschaft.


IG Hafen ist erleichtert

In einer denkwürdigen Gemeindeversammlung mit über 800 Teilnehmern im November 2011 sprach sich dann aber eine Mehrheit für die neue Hafenzone aus, die das zulässige Bauvolumen deutlich einschränkt. Im Juni 2012 bestätigten die Romanshorner den Entscheid. Eine zweite Abstimmung war aus formalen Gründen nötig geworden, da die Stimmbürger am Text der Initiative im Jahr davor ein kleine Änderung vorgenommen hatten.

Dass der Volkswillen jetzt gilt, nahm Martin Dempfle, der Präsident der IG Hafen, gestern mit Erleichterung auf. «Wir haben es uns erhofft und waren auch zuversichtlich, dass die Gerichte unsere Einschätzung der Sachlage stützen.»

Stadtammann David H. Bon wird in einer Mitteilung mit folgenden Worten zitiert: «Wir sind froh, dass wir in diesem Geschäft nun Rechtssicherheit haben und der Wille der Stimmbevölkerung umgesetzt werden kann.» Und weiter: «Wir werden uns mit der Grundeigentümerin bei Gelegenheit über das weitere Vorgehen unterhalten und diesbezüglich unsere guten Kontakte und die gute Zusammenarbeit mit den SBB weiter pflegen.» Die Bundesbahnen haben das Gelände der Stadt bekanntlich zur Zwischennutzung überlassen. Der Mietvertrag läuft bis 2022.



Tagblatt 21. März 2013 01:37:00
SBB ziehen Urteil weiter
 Der Kanton hat Ende Februar den Protest der Bundesbahnen gegen die Umzonung des Güterschuppenareals abgewiesen. Die SBB akzeptieren den Entscheid nicht. Markus Schoch

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Tagblatt Online, 20. März 2013 01:35:00
Die Zeit des Wartens ist vorbei
 Das brachliegende Güterschuppenareal soll im kommenden Sommer deutlich attraktiver sein als heute, verspricht Gemeindeammann David H. Bon. Eine Arbeitsgruppe überlegt sich derzeit Massnahmen zur Belebung des Geländes.MARKUS SCHOCH
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Romanshorn: 01. März 2013 01:35:32
Rekurs Hafenzone: Klassischer Fall 
Das kantonale Departement für Bau und Umwelt (DBU) hat den Rekurs der SBB gegen die Umzonung des Güterschuppenareals abgewiesen (Thurgauer Zeitung von gestern).  ...

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Tagblatt Online, 28. Februar 2013 07:05:00

Kanton weist SBB-Rekurs ab
Die Romanshorner haben im letzten Juni gegen den Willen der SBB das Güterschuppenareal umgezont. Das sei rechtens gewesen, sagt jetzt das zuständige Departement.MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 11. Januar 2013 07:35:00

Investor verzögert Planung
Die Gemeinde Romanshorn hat das Güterschuppenareal im letzten Frühling von den SBB für vorerst fünf Jahre gemietet. Bis jetzt ist noch nicht viel gelaufen. Das soll sich aber ändern, sagt Gemeindeammann David H. Bon.
MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 18. Dezember 2012

Der Silvesterapéro findet nun doch statt
Überraschende Wende im Fall des Silvesterapéros in Romanshorn. Bis letzte Woche sah es so aus, als ob der 1999 ins Leben gerufene Anlass erneut nicht stattfinden würde, weil die Gemeinde wie bereits im letzten Jahr keinen Organisator gefunden hatte (TZ berichtete). Gestern teilte die IG Hafen mit, dass sie kurzfristig einspringt, um die Tradition aufrechtzuerhalten. Sie lädt alle Romanshorner und «zugewandten Ort» an Silvesterabend ab 23.30 Uhr ein, auf das alte und das neue Jahr anzustossen. Treffpunkt ist wie gewohnt der Schloss-Platz zwischen den beiden Kirchen, wo Fackeln brennen werden. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten für die Getränke und stellt einen Stand zur Verfügung. (mso)



Tagblatt Online, 22. Juni 2012 18:15:56

Deutliches Ja zur Hafenzone
Auf dem Güterschuppenareal am Romanshorner Hafen können keine Wohnblöcke mehr gebaut werden. Die Stimmbürger schoben dieser Möglichkeit am Donnerstag mit einer Zonenplanänderung endgültig einen Riegel.
MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 22. Juni 2012 01:04:00

Romanshorner heissen Hafenzone gut
ROMANSHORN. Im zweiten Anlauf haben die Romanshorner die Hafenzone definitiv beschlossen. An der Rechnungsgemeinde der politischen Gemeinde gestern abend bestätigten sie den Entscheid vom letzten Herbst klar. 158 sprachen sich für die Umzonung des Hafengebietes aus, 68 waren dagegen.  ...

MARKUS SCHOCH
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Tagblatt Online, 19. Juni 2012 06:43:00

IG zittert wegen Hafenzone 
ROMANSHORN. Am Donnerstag stimmen die Romanshorner zum zweitenmal über die Umzonung des Hafenareals ab. Die Initianten der neuen Bauvorschriften sind beunruhigt. Sie befürchten mangels Interesse einen Zufallsentscheid.  ...
MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 16. Mai 2012 01:05:35
Hafenzone: Grüne bleiben sich treu
Das Grüne Forum hat im Hinblick auf die Rechnungsgemeinde am 21. Juni Stimmfreigabe in Bezug auf die neue Hafenzone auf dem Güterschuppenareal beschlossen. Die Argumente dafür und dagegen würden sich die Waage halten.  ...
(red.)

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Tagblatt Online, 27. April 2012 01:09:23

Nachgefragt
«Schritt für Schritt vorwärts gehen» Die IG Hafen ist erfreut darüber, dass die Gemeinde das Güterschuppenareal von den SBB pachten kann, sagt Präsident Martin Dempfle. Die Zwischennutzung müsse mit der Bevölkerung entwickelt werden.  ...
MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 26. April 2012 01:08:00

SBB beschenken die neue Stadt
Am Dienstagabend feierte Romanshorn mit Armin Fehr seinen 10 000sten Einwohner und wurde somit zur Stadt. Beschenkt wurde jedoch nicht nur der neue Romanshorner, sondern auch die jüngste Stadt des Kantons, die sich mit den SBB auf eine Nutzung des Güterschuppen-areals einigte.
MANUEL NAGEL

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Tagblatt Online, 23. Februar 2012 09:41:00
 
IG Hafen zieht eine erste positive Bilanz
Die IG Hafen ist vor einem Jahr gegründet worden und hat bereits einiges erreicht. Als nächstes will sie sich dafür einsetzen, dass die Hafenzone im Juni definitiv beschlossen wird.

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Tagblatt Online, 18. Februar 2012 09:41:00
 
Die SBB haben es nicht eilig
Die Pläne für die Entwicklung des Güterschuppenareals in Romanshorn haben sich endgültig zerschlagen. Die SBB als Grundbesitzerin wollen jetzt das Gelände in den nächsten fünf bis zehn Jahren für Zwischennutzungen freigeben.

MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 12. Januar 2012 

Hafenzone liegt nochmals auf
ROMANSHORN. Ende Oktober des letzten Jahres haben die Romanshorner an einer Gemeindeversammlung eine neue Zone für das Hafengebiet beschlossen, die es der HRS verunmöglicht, ihre fünf Wohnblöcke auf dem Güterschuppenareal zu bauen. Weil die Stimm-bürger an jenem Abend die Bauvorschriften lockerten, legt der Gemeinderat jetzt die neue Fassung der Zonenplanänderung und die Ergänzung im Baureglement nochmals öffentlich auf, und zwar vom 13. Januar bis zum 1. Februar. Während dieser Frist kann jedermann, der betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse nachweist, Einsprache erheben. Anschliessend müssen die Stimmbürger an der Rechnungs-gemeinde am 14. Juni nochmals über die neue Hafenzone befinden. (red.)


Tagblatt Online, 07. Januar 2012 

Denkmalpflege wehrt sich
Ein Umbau des Massivlagerhauses sei schwierig, weil es integral geschützt sei, kritisierten Immobilienfachleute gestern in der Thurgauer Zeitung. Sie hätten immer Hand zu Lösungen geboten, sagt Denkmalpflegerin Bettina Hedinger.. MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 06. Januar 2012 

«Rechnung war schnell gemacht»
Das Massivlagerhaus am Romanshorner Hafen steht für 8,75 Millionen Franken zum Verkauf. Zwei ehemalige Interessenten der Liegenschaft halten den Preis für zu hoch. Das eigentliche Problem sehen sie aber an einem anderen Ort. MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 05. Januar 2012 

Hess geht aufs Ganze
Der Amriswiler Unternehmer Hermann Hess würde gerne das Güterschuppenareal am Hafen kaufen und überbauen. Die SBB wollen davon vorläufig nichts wissen.MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 31. Dezember 2011 

IG Hafen zeigt der Gemeinde, der HRS und den Parteien den Meister
Gegen alle Widerstände hat die IG Hafen die Umzonung des Güterschuppenareals durchgesetzt. Möglicherweise zahlen die Romanshorner aber einen hohen Preis. MARKUS SCHOCH

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Tagblatt Online, 10. November 2011 

IG Hafen befürwortet die Stelle eines Stadtplaners
Romanshorn brauche unbedingt eine ausgewiesene Fachkraft, die Probleme erkenne und Chancen für bauliche Veränderungen aufzeige, findet die IG Hafen.

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ROMANSHORN ⋅ In Romanshorn steht mit dem Verkauf eines Teils des Hafenareals für ein Hotelprojekt die wichtigste Abstimmung seit Jahren an. Die Stadt Romanshorn wehrt sich gegen Vorwürfe, in den Abstimmungsunterlagen gebe es einen Fehler.

Markus Schoch TZ 05.09.2017

Es ist kompliziert. Die Stadt Romanshorn will bekanntlich ein Stück Land direkt am Hafen an Hermann Hess verkaufen. Es geht um ein Teilstück der so genannten Hafenpromenade, die als ganze die Parzellennummer 2879 trägt. Bekommt Hess das Land im westlichen Teil mit einer Fläche von 3900 Quadratmetern, wird es separat ausgeschieden und erhält die Nummer 3405. In der Botschaft für die Abstimmung am 24. September werden die Stimmbürger aber nicht gefragt, ob sie das Grundstück mit der Nummer 3405 für 2,048 Millionen Franken verkaufen wollen, sondern ob sie bereit sind, ein Teilstück der Parzelle 2879 zu veräussern.

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Die Parzellierung des Romanshorner Hafenareals. Zoom

Die Parzellierung des Romanshorner Hafenareals.

Das sorgt für einige Verwirrung. In der Bevölkerung heisst es, die Abstimmungsfrage sei falsch gestellt. Denn auf dem Plan in der Botschaft ist nicht ersichtlich, dass die Parzelle 3405 Teil der Parzelle 2879 ist. Es heisst dazu lediglich, dass die Parzelle 3405 «erst nach erfolgter Mutation» geschaffen wird. Kommt hinzu: Auf den offiziellen Plänen des Amtes für Geoinformation im ThurGis existieren die beiden Parzellen bereits. Auf dieser Grundlage wäre ein Teilstück von 2879 nicht das Grundstück mit der Nummer 3405, sondern eben ein Teil von 2879. Tatsächlich sind die Parzellen dort aber erst provisorisch ausgeschieden. Eben «als pendente Mutation», sagt Beat Pretali von der Stadtentwicklung. Zur Parzelle 3405 gibt es denn auch keine Informationen. Das ganze Grundstück inklusive 3405 läuft unter der Nummer 2879.

«Es ist alles korrekt», sagt Pretali. Da es die Parzelle 3405 erst gebe, wenn die Romanshorner Ja zum Landverkauf sagen, sei im Antrag des Stadtrates nicht von ihr die Rede, sondern von einem Teil der Parzelle 2879, erklärt Stadtpräsident David H. Bon. In der Botschaft seien die Zusammenhänge hinlänglich erklärt. «Das kann niemand falsch verstehen.» Das Areal für das Hotelprojekt sei sogar vor Ort eingezeichnet und könne besichtigt werden.



ROMANSHORN ⋅ Am Montag informierte die Stadt über die geplante Gleisquerung. Nach Meinung von Kritikern wäre ein Ausbau der bestehenden Unterführung die bessere Lösung.  Es stellten ein grosses Projekt und Alternativen dazu vor: Andreas Schuster, Werner Widmer, Christoph Sutter, Michael Fischer, Urs Oberholzer, Markus Neff und David H. Bon.


Artikel von Markus Bösch, Thurgauer-Zeitung 26.04.2017

Es ist eine gute Idee, sehr positiv, ein Highlight und löst Verkehrsprobleme: Die Teilnehmer des Podiums zur geplanten Passerelle waren sich fast einig über die angedachte Brücke über die Gleise am Bahnhof Romanshorn – ausser Werner Widmer, der als Architekt und ehemaliger Stadtplaner die Idee einer Aufwertung der bestehenden Unterführung im Zentrum des Bahnhofs ins Spiel brachte.

Sowohl die Richtpläne 2003 und 2015 als auch die Empfehlungen der Bevölkerung aus den seinerzeitigen Workshopverfahren sehen im Areal Hafen Süd ein Gebiet mit Potenzial, das ans Zentrum von Romanshorn angeschlossen sein will. Stadtpräsident David H. Bon und Projektrealisator Beat Pretali erläuterten die politischen Voraussetzungen für den Bau der Passerelle und gingen auf deren Multifunktionalität ein. Sie sei eine Lösung für die Bodenseeradroute, eine direkte Anbindung des Hafenparks an die Innenstadt, die Erschlies­sung der Perrons und eine Aufwertung des Areals Volksgarten. Die Bauingenieure Jürg Conzett und Rebecca Lutz zeigten die technische Machbarkeit auf und zeigten den Besuchern Visualisierungen. Insgesamt sei das Ganze ein Schlüsselvorhaben im Velo-, Fuss- und Bahnverkehr, waren sich die Referenten einig.

Werner Widmer bringt neue Idee ins Spiel.

Werner Widmer war im Vorfeld mit Dieter Bötschi und Andreas Zech mit alternativen Varianten an die Öffentlichkeit getreten. Eine Passerelle müsse viel näher beim Bahnhof sein, zwei Varianten stellte er am Stadtgespräch vor – und brachte dann gleich noch eine neue Idee ins Spiel: «Wir machen die bestehende Unterführung für die Fussgänger attraktiver, ersetzen das bestehende Gemälde mit einem Fenster zum See und führen die Velofahrer entlang der Hafenmauer. Das lässt sich rasch und kostengünstig(er) umsetzen. Ich ziehe das dem schönen Traumgebilde vor.»

Für die Teilnehmer des anschliessenden Podiumsgesprächs war die Sache klar: «Die Idee, die Gleise zu überqueren, ist an sich gut, ausser dem gekünstelten Ostanschluss» (Markus Neff, Roldag). «Aus Sicht der SBB ist die grosse Spannweite ein Muss» (Michael Fischer, SBB). «Und die Idee der Anpassung des Bodenseeradweges mit dem Aggloprogramm zu verknüpfen, ist aus der Sicht des Kantons richtig» (Andreas Schuster, stellvertretender Leiter des kantonalen Tiefbauamts). Für die beiden Stadträte Christoph Sutter und Urs Oberholzer ist «das Projekt ein Highlight» und «die Entflechtung des Velo- vom Fussgängerverkehr eine Notwendigkeit». Werner Widmer seinerseits plädierte für eine «Passerelle mit besseren, weil vorhandenen Anknüpfungspunkten».

Aus dem Publikum war einige Skepsis zu spüren – etwa wenn auf die «zu tiefe Ausarbeitung der Machbarkeit und auf die dazu ausgegebenen Gelder» hingewiesen wurde. Bon, die beiden Stadträte und Schuster hingegen bezeichneten diese Vorgehensweise als Notwendigkeit, um überhaupt im Aggloprogramm verbleiben zu können» und in diesem Sinn die richtige Balance zu halten. Der Mehrwert der Brücke sei auch in der Förderung des sanften Tourismus und des Veloverkehrs an sich zu sehen.

Was sicher ist: Die Machbarkeitsstudie der «Gleisquerung Bahnhof Süd» wird erst dann weiterverfolgt, wenn Bundesgelder über das Aggloprogramm gesprochen werden und der Kanton sowie die SBB sich ebenfalls beteiligen.

Die Varianten der Romanshorner Architekten würden vertieft angeschaut und geprüft hinsichtlich der Kosten und ihrer Machbarkeit, versicherte Christoph Sutter.



Tagblatt Online, 27. Oktober 2011 

«Urteil ist heute eingegangen»
Die Romanshorner haben am Montag die Umzonung des Güterschuppenareals beschlossen. Mittlerweile liegt zudem das Urteil des Verwaltungsgerichts über den Gestaltungsplan vor. Gemeindeammann David H. Bon erklärt die Folgen.
Interview: Markus Schoch

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Tagblatt Online, 26. Oktober 2011 

Zwischennutzung
Welche Reaktionen hatten Sie nach der Versammlung?
Es war eine grosse Erleichterung und Zufriedenheit zu spüren, dass es möglich ist, entgegen der Meinungen aller Parteien und dem Gemeinderat eine so klare Mehrheit schaffen zu können.
(chs)

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Tagblatt Online, 26. Oktober 2011 

Überraschende Wende
Die Zukunft des Hafenareals bewegt die Romanshorner. 800 Stimmbürger machten sich am Montag auf den Weg an die Gemeindeversammlung in der evangelischen Kirche. Eine Mehrheit von ihnen verhinderte schliesslich die Pläne der HRS, die auf dem Güterschuppenareal an bester Lage direkt am Hafen fünf Wohnblöcke bauen will. 58 Prozent stimmten der Umzonung des Filetstücks zu. Das Gebiet kann jetzt nur noch touristisch genutzt werden.
Markus Schoch

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Tagblatt Online, 26. Oktober 2011

Mehrheit will keine Wohnblöcke
 Sagenhafte 801 Stimmberechtigte strömten zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Das Volksbegehren «Jetzt gegen Wohnblöcke am Hafen» und damit die Umzonung des Güterschuppenareals wurde deutlich angenommen.CHRISTA KAMM-SAGER

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Tagblatt Online, 15. Oktober 2011

Kampf um die Hafenzone
Der Gemeinderat und die Mehrheit der Lokalparteien sprechen sich gegen eine Umzonung des Güterschuppenareals in Romanshorn aus. Die Initianten der IG Hafen nehmen zu den Gegenargumenten Stellung.
VALENTIN SCHNEEBERGER

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Tagblatt Online, 24. September 2011

IG Hafen bleibt hart
Die Hotelpläne von Hermann Hess haben bei der IG Hafen zu keinem Umdenken geführt. Sie hält an ihrer Initiative für eine Hafenzone fest, über die in einem Monat abgestimmt wird.markus schoc
markus schoch

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Tagblatt Online, 22. September 2011

Klares Nein zur Hafenzone
Der Romanshorner Gemeinderat ist gegen eine Umzonung des Güterschuppenareals zur Verhinderung von Wohnbauten. Er lehnt die Initiative der IG Hafen einstimmig ab, macht aber den Weg frei für die Abstimmung am 24. Oktober.
markus schoch

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Tagblatt Online, 26. August 2011

Gemeinderat lässt sich Zeit
An seiner Dienstagssitzung hat der Gemeinderat nicht über die Einsprache der SBB zur Umzonung des Güterschuppenareals entschieden. Die IG Hafen bedauert das und spricht von einem Vakuum.
Roger Häni

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Tagblatt Online, 26. August 2011

Umzonung Hafenareal: Eine Einsprache
Die Bundesbahnen wollen nicht, dass auf dem Gelände Projekte verunmöglicht werden, wie sie die HRS plant. Der Generalunternehmer möchte am Hafen fünf Wohnblöcke mit Gewerberäumlichkeiten im Erdgeschoss bauen und hat dazu bereits eine entsprechende Vereinbarung mit den SBB unterschrieben.
markus schoch

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Tagblatt Online, 11. Juni 2011

CVP: Abstruse Forderung der IG Hafen
Die CVP zeigt sich erstaunt über die IG Hafen, die ihr Volksbegehren zur Umzonung des Hafengeländes bereits an der Rechnungsgemeinde von nächster Woche traktandiert haben wollte.
markus schoch

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Tagblatt Online, 10. Juni 2011

«Bodan-Wettbewerb läuft weiter»
Kauft die Gemeinde jetzt das gesamte Güterschuppenareal? Plant sie den Bau einer Mehrzweckhalle? Und wann kommt die Umzonung des Hafenareals vors Volk? Gemeindeammann David H. Bon erklärt im Interview, wie es unter seiner Führung in Romanshorn weitergeht.Gelände fest.
markus schoch

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Tagblatt Online, 09. Mai 2011

Die Sieger machen Dampf
Nach dem Nein zum Saal müsse die Gemeinde jetzt versuchen, das ganze Güterschuppenareal zu kaufen, fordern die Abstimmungssieger vom Sonntag. Leichter gesagt als getan. Die HRS hält an ihrer Wohnüberbauung auf dem Gelände fest.
markus schoch

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Tagblatt Online, 15. April 2011

«Geschenk» für Gemeinderat
Innert 38 Tagen sammelte die IG Hafen 822 Unterschriften gegen die geplanten Wohnblöcke am Hafen. Gestern überbrachten zehn IG-Mitglieder das Volksbegehren der Gemeindebehörde.
Manuel Nagel

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Tagblatt Online, 09. April 2011

Ein Gastroturm statt Blöcken 
Die IG Hafen stellte am Donnerstag Ideen zur Nutzung des Güterschuppenareals vor und liess sich dabei von Lissabon und Genf inspirieren. Auf einhellige Zustimmung stiess der Vorschlag, die Gemeinde solle das ganze Landstück kaufen.
markus schoch

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Tagblatt Online, 25. März 2011

Nachgefragt
500 Unterschriften gesammelt Die IG Hafen Romanshorn
will die geplante Überbauung des Güterschuppenareals mit Wohnblöcken verhindern. In einem Volksbegehren verlangt sie die Schaffung einer Hafenzone und eine Änderung des Baureglements.

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Tagblatt Online, 01. März 2011 16:51:34

«Ich bin euch total dankbar»
Die IG Hafen Romanshorn will über eine Zonenplanänderung die fünf HRS-Wohnblöcke auf dem Güterschuppenareal verhindern. Am Montag erhielt sie dafür viel Lob aus der Bevölkerung.

Markus Schoch

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Tagblatt Online, 09. Februar 2011 19:49:56
 
Ein Rennen gegen die Zeit  
Der Verein «IG Hafen Romanshorn» will die geplanten HRS-Wohnblöcke am Hafen über eine Zonenplanänderung verhindern. Die Zeit drängt. Bereits im März startet deshalb die Unterschriftensammlung für die Initiative.
markus schoch

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Tagblatt Online, 09. Februar 2011 19:49:56

Was sagt die Gemeinde?
Die geplante Initiative könnte für die Gemeinde möglicherweise auch finanzielle Konsequenzen haben, wenn die SBB oder HRS Entschädigungszahlungen geltend machen. Die Gemeinde klärt auf Anfrage ab, ob sich dazu bereits Aussagen machen lassen. (mso)


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Tagblatt Online, 08. Februar 2011 02:44:31

Neuer Verein bekämpft HRS-Blöcke
Die Gegner der geplanten Überbauung auf dem Güterschuppenareal haben sich neu formiert. Aus der IG Hafengestaltung ist der Verein «IG Hafen Romanshorn» geworden.
romanshorn. 866 Unterschriften hatte die IG Hafengestaltung vor über einem Jahr gesammelt mit dem Ziel, die Gemeinde zu bewegen, das ganze Güterschuppenareal zu kaufen. Auf diese Weise sollte die geplante Überbauung der HRS verhindert werden. Die SBB als Grundeigentümerin wollten von neuen Verhandlungen aber nichts wissen. Im März des letzten Jahres erteilten sie der IG eine Absage.

Initiative für «Hafenzone»
Diese gibt aber nicht auf, sondern nimmt jetzt als Verein «IG Hafen Romanshorn» einen neuen Anlauf und lanciert als erstes eine Initiative, die von den Einsprechern gegen den Gestaltungsplan auf dem Güterschuppenareal bereits angekündigt worden ist (TZ vom letzten Mittwoch). Gefordert wird eine neu zu bestimmende «Hafenzone», die keine Wohnüberbauungen mehr zulässt.

Die Initiative sei der einzige demokratische Weg, den Gestaltungsplan mit dem Bau von fünf Wohnblöcken am Hafen zu verhindern und die Voraussetzung für einen besseren Gestaltungsplan zu schaffen, schreibt der neue Verein mit Martin Dempfle an der Spitze in einer Mitteilung. Deshalb soll sie zustande kommen, bevor der Gestaltungsplan in Kraft tritt. Zuerst einmal muss jetzt das Verwaltungsgericht über eine Beschwerde entscheiden.

Voraussetzungen schaffen
Die Initiative wolle die Voraussetzung schaffen für eine offene Gestaltung des Hafenareals, unabhängig vom Ausgang der kommenden Gemeindewahl, der Saalabstimmung und des Beschwerdeverfahrens, heisst es in der Mitteilung weiter. (mso)
markus schoch

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Tagblatt Online, 02. Februar 2011 02:35:00

HRS-Bauten: Widerstand wächst
Die Gegner der geplanten Überbauung des Güterschuppenareals in Romanshorn legen Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein. Gleichzeitig lanciert eine Gruppe demnächst eine Initiative zur Verhinderung der Wohnblöcke
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markus schoch

 HRS-Bauten: Widerstand wächst