Romanshorn
   
Vorgeschichte und Aktivitäten ig-hafen ab 2009

Chronologie des 1. Vereinsjahrs

Vorgeschichte


Aug. 2009: Auflage des Gestaltungsplans Güterschuppenareal (mit Gemeindesaal und 5 Wohnblöcken)

Sept. 2009:  Einsprache der Anlieger gegen den Gestaltungsplan

26. Okt. 2009: Ausserordentliche Gemeindeversammlung im Bodan zum Gestaltungsplan (Gemeindesaal)

2. Nov. 2009:  Info-Abend der IG Hafengestaltung im Panem. Start einer Petition: „Die Gemeinde soll das gesamte ehemalige Güterschuppenareal möglichst günstig direkt von der SBB erwerben“

17. Dez. 2009: Übergabe der Petition (nach 6 Wochen) an die Gemeinde mit 866  Unterschriften..

2. März 2010: Augenschein auf dem Güterschuppenareal durch Dept. Bau&Umwelt ((DBU)

19. März 2010: Besprechung bei SBB/ Immobilien

(SBB: Schubnell, Riedo -IG Hafengest: Bötschi, Löffler - Gemeinde: Gdeammann Senn, Finanzverw. Stucki). Ergebnis: der Petition kann nicht entsprochen werden. Die Planungsabsprachen zwischen SBB (Eigentümer) HRS (Investor Wohnblöcke) und Gemeinde (Investorin Gemeindesaal) können nicht rückgängig gemacht werden.

Mai 2010ff. Suche nach kompetenter Rechtsberatung

25. Juni 2010: erster Text-Entwurf für eine Initiative „Hafenzone“

27. Juli 2010: IG Hafengestaltung nimmt Stellung zur Hochhausstudie

1. Sept. 2010: Beratung eines Initiativ-Textes

14. Sept. 2010: Kontaktaufnahme mit Advokat Dr. Dufner, Kreuzlingen; Vorlage unseres Entwurfes

15. Sept. 2010: Erste Entwürfe für Vereinsstatuten

11. Okt. 2010: Beratung des Initiativtexts von Dr. Dufner

14. Okt. 2010: Manuel Bilgeri meldet sich von der IG ab wegen Überlastung. („Ich bin also dankbar, wenn ich über definitive Beschlüsse auf dem Laufenden bleibe. Dann kann ich z.B. auch im facebook wieder Neues veröffentlichen. Und natürlich werde ich dann bei der jüngeren Bevölkerung die Initiative bewerben”.)

21. Okt. 2010: Gemeinsame Sitzung mit dem  „Bürgerforum Saalabstimmung/ Vorwärts Romanshorn“. Start einer Petition „Saalabstimmung jetzt“

20. Dez. 2010: Das DBU lehnt die Einsprache betr. Gestaltungsplan Güterschuppenareal ab. Die Gemeinde kommuniziert: jetzt sei der Weg frei für den Gemeindesaal.

5. Jan. 2011: Besprechung/ Bereinigung der Vereinsstatuten

24. Jan 2011: Die Einsprecher gehen mit einer Beschwerde ans Verwaltungsgericht.

 

1. Vereinsjahr


2. Feb. 2011: Gründungsversammlung „Verein IG Hafen Romanshorn“

2. Feb. 2011ff.: Einrichtung einer Homepage ig-hafen-romanshorn.ch

7. März 2011:  Antrag auf Gemeinnützigkeit/ am XXX abgelehnt

13. Feb. 2011: Wahl des neuen Gemeindeammanns David W. Bon

14. Feb. 2011: Vorstandssitzung

18. Feb. 2011: Vorstandssitzung/ Inititivtext

21. Feb. 2011: Vorstandssitzung/ Infoabend

28. Feb. 2011: Informationsabend im Kleinen Bodansaal: Beginn der Unterschriftensammlung des Bürgerbegehrens

1. März 2011: Beginn der Unterschriftensammlung. Initiative in „Bürgerbegehren“ geändert.

4. März 2011: Vorstandssitzung

18. März 2011: Vorstandsstizung

 5. April 2011: Vorstandssitzung

7. April 2011: Informationsabend im Bodansaal (Vortrag Ekkehard)

15. April 2011: Übergabe des Bürgerbegehrens mit 822 Unterschriften an den (noch amtierenden) Gemeindeammann Senn

15. Mai 2011: Saalabstimmung: 58,4% gegen den Saal

26. Mai 2011: Vorstandssitzung

1. Juni 2011: Amtsantritt des neuen Gemeindeammanns David H. Bon

20. Juni 2011: Rücktritt der Aktuarin Alice Huber

14. Juni 2011: Vorstandssitzung (s. Protokoll)

15. Juni 2011: Rechnungsgemeinde / Bekanntgabe des Fahrplans Bürgerbegehren

19. Juli 2011: Gespräch bei der SBB /Immobilien (SBB: Stöckli/Schubnell - IG: Bötdschi, Dempfle - Gast: D. H. Bon)

26. August 2011: Einsprache der SBB gegen Hafenzone

16. Sept. 2011: Vorstandssitzung

22. Sept. 2011: Gemeinderat lehnt die Initiative ab resp. empfiehlt Ablehnung

23. Sept. 2011: TZ: „Hess will Hafenhotel bauen“

24. Sept. 2011: TZ: „IG Hafen bleibt hart“

10. Okt. 2011: Vorstandssitzung/ Info-Plakate abholen incl. Pfähle

15. Okt. 2011: TZ: Gemeinderat und Mehrheit der Lokalparteien lehnen Hafenzone ab

15. Okt. 2011: Grossplakate aufgestellt/ Info-Stand an der Hafenmauer beim Güterschuppenareal

20. Okt. 2011: Vorstandssitzung

24. Okt. 2011: Ausserordentl. Gemeindeversammlung in der evang. Kirche: 801 Stimmbürger sind anwesend. Das Bürgerbegehren Hafenzone wird mit 58% wangenommen, jedoch mit einer Änderung, die eine „integrale Wiederholung“ zur Folge hat

26. Okt. 2011: Urteil des Verwaltungsgerichts gibt den Einsprechern gegen den Gestaltungsplan recht.

3. Nov. 2011: Vorstandssitzung

10. Nov. 2011: TZ titelt „IG Hafen befürwortet die Stelle eines Stadtplaners“

14. Nov. 2011: Budget-Gemeinde. Die Stelle eines Stadtplaners wird bewilligt.

31. Dez. 2011: TZ titelt: „IG Hafen zeigt der Gemeinde, der HRS und den Parteien den Meister“


Jahresbericht 2012

Auch das zweite Vereinsjahr war wieder (s. Jahresbericht 2011) besonders in der ersten Hälfte sehr bewegt.

Der Vorstand hat sich insgesamt zehnmal offiziell getroffen. Viele inoffiziellen Kontakte sind nicht gezählt. Bei jedem Vorstandsmitglied haben sich im Jahr 2012 allein in Sachen IG Hafen 350 (Zahl beim Aktuar) Emails angesammelt.

Die Zahl der Mitglieder betrug zum Jahresende 2012: 32

 

Ereignisse, die 2012 für die IG Hafen von besonderer Bedeutung waren:

- 16. Feb.:       Öffentliches Forum im Anschluss an die GV

- 29. April:       Auftritt der IG mit einem eigene Stand beim Romanshorner Lenz

- 02. Mai:         Gespräch des Vorstandes mit dem Gemeinderat

- 21. Juni:        Wiederholung der Abstimmung über die Hafenzone an der Rechnungsgemeinde

- 11. Juli:         SBB legen beim DBU Einsprache gegen die Hafenzone ein (noch hängig)

- 05. Nov.:       Erfahrungsaustausch über das Sommer-Verkehrsregime am Hafen

- 31. Dez.:       Silvester-Apéro auf dem Schlossplatz, organisiert von der IG Hafen

Presse-Echo

Neben den zahlreichen Leserbriefen in der TZ und im Seeblick war die Hafenzone direkt oder indirekt gut zwei Dutzend Mal Thema in der Thurgauer Zeitung. Fünfmal kam die IG Hafen direkt zu Wort oder wurde mit ihren Statements zitiert. Einmal hat Tele Ostschweiz (am 12. Juli) ein Interview gesendet, als die SBB beim Departement für Bau und Umwelt Einsprache gegen die Hafenzone einlegten.

Zu einzelnen Ereignissen:

Das öffentliche Forum

fand gleich im Anschluss an die letzte GV am 16. Februar  im grossen Bodansaal statt. Ca. 200 Zuhörer waren gekommen (TZ 18. 2. 2012).

Auf dem Podium, das von Eugen Fahrni (Amriswil) moderiert wurde, sassen neben dem Gemeindeammann David H.Bon, Stefan Schubnell von den SBB Immobilien, Hermann Hess und Martin Dempfle. Bei den einleitenden Kurzreferaten galt das grösste Interesse den Ausführungen des SBB-Vertreters. Für ihn waren die HRS-Blöcke passé, für die weiteren Schritte wollten sich die SBB Zeit lassen, vor allem das Abstimmungsergebnis vom Juni abwarten. An einen Verkauf sei vorderhand nicht zu denken. Die SBB beabsichtigten, das Gelände der Gemeinde für ein Zwischennutzung zu überlassen. Der Gemeindeammann signalisierte Kooperationsbereitschaft. Klaus Morlock, Mitglied der Geschäftsleitung von Hess Investment, erklärte die Bereitschaft der Hess Invest, das Gelände sofort zu kaufen und an der Stelle des geplanten Gemeindesaals ein Hotel zu bauen. Er kritisierte das zögerliche Vorgehen der Gemeinde und das Hinhalten der SBB. Hermann Hess selbst bestätigte dies  in seinem engagierten Podiumsbeitrag.

Die IG Hafen gab ihren Standpunkt in einem eigenen Medienmitteilung bekannt (TZ 23.2.2012).

 

Romanshorner Lenz

Am Romanshorner Lenz (Sonntag 29. April) hatte die IG Hafen einen eigenen Informationsstand. Thema war u. a. die Verkehrssituation an der Hafenstrasse. D. Bötschi hatte hierzu auf zwei Plänen Vorschläge für den ruhenden (Parkplätze) und den fliessenden Verkehr ausgearbeitet. Der Stand fand grosses Interesse. Zeitweilig fanden sich an unserem  Stand auch Gemeindevertreter, und es entstanden Gespräche mit anderen Funktionsträgern und auch Passanten.

 

Gespräch der IG Hafen mit dem Gemeinderat

Auf Initiative der IG Hafen fand am 2. Mai im Gemeindehaus ein Gespräch statt. Von Gemeindeseite nahmen teil: David. H. Bon, Danilo Clematide, Markus Fischer, Urs Oberholzer und Andrea Holderegger (Sachbearbeiterin Kanzlei), von Seiten der IG Hafen: Martin Dempfle, Dieter Bötschi, Gion Camenisch und Heiner Löffler.

Der Gemeinderat hatte kurz davor ein Papier verabschiedet zum Pachtvertrag mit der SBB für eine Zwischennutzung und zum geplanten neuen Verkehrsregime am Hafen. Die von der IG Hafen mit einer Expertise vorgebrachten Zweifel an der Rechtmässigkeit einer zweiten Abstimmung über die Hafenzone wurde zurückgewiesen mit Hinweis auf ein Departements-Schreiben, das eine „integrale Wiederholung“ der Abstimmung verlangte.

 

Zweite Abstimmung über die Hafenzone

Die Wiederholung der Abstimmung über die Hafenzone fand an der Rechnungsgemeinde vom 21. Juni statt. Um einem allfälligen Ansturm wieder gewachsen zu sein, wurde die Versammlung wie im Okt. 20011 wieder in der reformierten Kirche abgehalten. Im Vorfeld der zweiten Abstimmung machte die IG Hafen mit grossen Plakaten vor der Post und beim Coop Werbung für die Hafenzone. Es gab auch wieder zahlreiche Leserbriefe, an denen sich auch die Mitglieder des Vorstandes der IG Hafen beteiligten. Der Vorstand hat kurz vor dem Termin noch einmal rund 700 Stimmberechtigte in einem persönlich adressierten Brief auf die Wichtigkeit der nochmaligen Abstimmung hingewiesen. Es sind dann  227 Stimmenbürger gekommen, von denen 158 mit Ja und 68 mit Nein gestimmt haben. Die Zustimmung lag mit 69,9% höher als bei der ersten vom 24. Okt. 2011. Wieder hatte der Gemeinderat und fast alle Parteien Ablehnung empfohlen, und wieder haben die Stimmbürger, diesmal mit noch deutlicherem Mehr der Hafenzone zugestimmt. Die IG Hafen und alle Sympathisanten konnten aufatmen.

Wie zu erwarten haben die SBB am 11. Juli als Eigentümer des Geländes gegen die Umzonung und Schaffung einer neuen Hafenzone Einsprache erhoben. Bis zum heutigen Datum (2. Feb. 2013) ist noch kein Entscheid gefallen.

 

Verkehrsregime am Hafen/ Erfahrungsaustausch

Die Gemeinde hatte im Mai 2012 versuchsweise an den Wochenenden von Freitag 15 Uhr bis Montag 8 Uhr eine ausserordentliche Verkehrsregelung eingerichtet. Die Bankstrasse wurde vom Bahnhof her auf Höhe Bodan mit Hinweis- und Verbots-Schildern für den Verkehr gesperrt, ebenso die Zufahrten über die Bachstrasse und Färbergasse. An der Barriere Bankstrasse wurden beidseits Gitter aufgestellt, die nur noch Fussgänger und Velos durchliessen. Die Zufahrt zum Hafen war nur noch über die Hafenstrasse möglich. Am Bodan und in der Hafenstrasse auf Höhe Kirchgasse wurden an Tagen mit grossem Verkehrsaufkommen zusätzlich Verkehrskadetten eingesetzt. Diese Regelung galt bis Ende September. Permanent mit einer fixen Barriere gesperrt wurden die 36 Parkplätze vorne bei der Seeparkwiese.

Nach Beendigung des Versuchs wurden die Romanshorner aufgefordert, ihre Meinung bis zum 27. Okt. zu Handen des Ressortleiters Urs Oberholzer abzugeben

Am 5. November fand in der Rebsamen-Aula eine nicht-öffentliche Besprechung statt, zu der auch die IG Hafen geladen war. Martin Dempfle und Heiner Löffler waren für die IG anwesend, in der Funktion als Anlieger Dieter Bötschi. Neben einem allgemeinen Überblick und der Möglichkeit, eigene Eindrücke und Erfahrungen zu äussern, haben die zehn Anwesenden nicht viel Neues erfahren. Beschlüsse konnten schon gar nicht gefasst werden.

In der Zwischenzeit hat die Gemeinde die Bildung einer Verkehrs-Kommission angekündigt, für die sich interessierte Kreise bewerben können (Stand Feb. 2013).

 

Jahresende/ Silvester-Apéro

Die Gemeinde hatte im Dezember bekannt gegeben, dass der traditionelle Silvester-Apéro „Fackeln auf dem Schlossberg“ dieses Jahr schon zum zweiten Mal ausfallen müsse, weil sich wieder niemand gefunden habe, der diesen Anlass ausrichten wollte. Deshalb hat der Vorstand der IG Hafen sich kurzerhand bereit erklärt, diesen Apéro zu organisieren und durchzuführen.  Das verschaffte der IG in der unmittelbaren Vorweihnachtszeit und zum Jahresende hin im Seeblick und in der Zeitung eine nicht unwillkommene Publizität. Ca. 200 Personen - eine Rekordzahl - sind kurz vor Mitternacht gekommen und haben mit Glühwein und Prosecco auf das Neue Jahr angestossen - und fanden es ganz besonders, dass die IG Hafen eingesprungen war.

 

Ausblick:

Die IG Hafen hat sich mehrfach in kleinem oder auch grösseren Rahmen geäussert und bereit erklärt, bei der Planung der Zwischennutzung des Güterschuppenareals und auch bei der Verkehrsgestaltung mitzuarbeiten. Der Vorstand ist sich aber bewusst, dass das Heft des Handelns künftig bei der Gemeinde liegen müsse, wenn dem Willen des Stimmbürgers nachgelebt und die Hafenzone gemäss Intention der Initiative zur öffentlichen Nutzung als Freizeit- und Erholungszone ausgestaltet werden soll.

Der IG Hafen schwebt vor allem vor, bereits im Vorfeld die breite Bevölkerung mit einzubeziehen und eine Umfrage oder einen Wettbewerb zu veranstalten, mit dem einerseits die Wünsche der Bevölkerung und andererseits die Möglichkeiten der Gestaltung sichtbar würden. Aber auch das geht nur in Absprache mit der Gemeinde und unter deren Federführung.

Von der Gemeinde in Aussicht gestellt ist auch hier die Bildung einer Hafen-Kommission. Die IG Hafen hat ihren Anspruch auf Einsitz und die Zusage der Mitarbeit schon mehrfach signalisiert und wartet eigentlich nur darauf, dass diese Kommission bald zustande kommt und arbeitsfähig ist.

 

Jahresbericht 2013


Im dritten Vereinsjahr gab es verglichen mit den beiden Jahren davor weniger spektakuläre Vereinsaktivitäten. Trotzdem hat sich im vergangenen Jahr in Sachen Hafenareal einiges - zum Postiven hin bewegt.

Verein und Vorstand:

Die jährliche Mitgliederversammlung hat am 26. Februar im Kleinen Bodansaal stattgefunden. Dies war auch gleichzeitig ein Abschied, denn der Bodan wurde Ende September 2013 endgültig geschlossen.

Der Vorstand ist danach nur noch dreimal offiziell zusammengetreten. Seine Aktivitäten waren aber  nicht weniger intensiv als in den Jahren davor, nur verteilt auf mehrere Ebenen. Dies zeigt sich an den 300 Emails, die sich für das Jahr 2013 im Ordner „IG Hafen“ allein beim Aktuar angesammelt haben.

Der Präsident der IG Hafen, Martin Dempfle ist seit dem 26.3. gewähltes Mitglied der neu gegründeten Verkehrs-Kommission. Gleichzeitig  ist er  auf Einladung der Gemeinde auch Mitglied in der ebenfalls neu konstituierten Arbeitsgruppe Güterex, jetzt Hafenpromenade.

Der Verein war auch im Frühjahr für den Romanshorner Lenz angemeldet mit einem Stand. Der Anlass wurde aber mangels Anmeldungen abgesagt.

Verkehrs-Umfrage:

Im Herbst konziperte der Vorstand mit professioneller Hilfe einen Fragebogen zur Verkehrssituation am Hafen.

Die Umfrage fand im Dezember statt und ergab 130 Rückmeldungen, was gemessen an der überhaupt betroffenen Personengruppe eine erfreuliche Quote bedeutete. Der Auswertungsbericht vom 30. Dezember (Dieter Bötschi) wurde der Gemeinde und der Öffentlichkeit über die Medien bekanntgegeben.

Die Wirkung der bisherigen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden unterschiedlich, um nicht zu sagen kritisch beurteilt. Favorisiert wurde als neue Regelung eine 20-er Begegnungszone für Bank- und Hafenstrasse oder wenigstens eine 30-er Zone. Die bisherige Ausgestaltung des Güterex-Areals (jetzt Hafenpromenade) wurde vorbehaltlos positiv beurteilt.

Silvester-Apéro

Wie schon im letzten Jahr hat die IG Hafen - mit tatkräftiger Unterstüzung der Frauen von zwei Vorstandsmitgliedern - auch dieses Mal den Silvester-Apéro auf dem Schlossberg organisiert. Bei idealem Wetter kamen ungefähr 130 Personen. Ein kommentiertes Bild davon war in der Neujahrsausgabe der TZ der einzige Bericht über Romanshorner Jahresend-Aktivitäten.

Ereignisse, die das Hafenareal und damit die IG Hafen betreffen:

·        An der Budget-Gemeinde vom 30. Mai stand neben einem Betrag für die Gestaltung des Hafenareals auch die Erhöhung des Landkreditkontos zur Abstimmung. Die IG Hafen konnte zu beiden Traktanden positiv Stellung nehmen. Die Annahme des erhöhten Landkreditkontos setzt die Gemeinde in die Lage, bei einem geplanten Kauf des Hafenareals von der SBB als echter Interessent, vielleicht als langjähriger Mieter sogar mit Vorkaufsrecht aufzutreten.

·        Am 22. Oktober konnte der Mietvertrag mit der SBB um fünf Jahre bis 2022 verlängert werden.

·        Anfang April hat Nina Stieger als Stadtentwicklerin im Auftragsverhältnis ihre Arbeit aufgenommen und den Wohnsitz nach Romanshorn verlegt.

·        Zur gleichen Zeit haben die neu geschaffene Verkehrs-Kommission und die Arbeitsgruppe Güterex (jetzt Hafenpromenade) ihre Arbeit aufgenommen.

·        Anfang April lagen die Pläne der Stadt zur Gestaltung des Güterex-Areals öffentlich auf.  Kurz danach wurde mit der Gestaltung begonnen. Der Platz wurde in vier Zonen aufgeteilt:

Zone I: ein erweiterter Parkplatz mit 90 Stellplätzen auf der Seite der Bahnlinie mit einem naturbelassenen Zwickel zum Hafen hin, wo drei Naturbänke aufgestellt wurden.

Zone II: ein Zone für eine Hafen-Lounge als längerfristige Einrichtung.

Zone III: eine Allmendwiese für wechselnde temporäre Events (Riesenrad, Gaukler-Theater, Slow up, Nationenfest u.a.)

Zone IV: die neu hergerichtete Boccia/ Boule-Zone mit Baumkübeln und einer Pergola mit Bänken.

Die ersten Arbeiten gingen zügig voran. Unerwartet schwierig dabei war die Trockenlegung/ Entwässerung des Geländes, wo sich auch heute noch nach starkem Regen bleibende Wasserlachen bilden.

Die HAFENLOUNGE mit Aussen-Bestuhlung, Liegestuhlen, Sitzecken und grosser Sandfläche mit Strandfeeling eröffnete im Mai, hatte aber im ersten Monat grosses Pech mit dem Wetter. Danach war sie wohl der Renner am Hafen, der sich weit herumsprach - und im neuen Jahr seine Fortsetzung findet. Im November wurde die Hafenlounge einen Monat lang als ‚Fondue Lounge’ betrieben. Das ist insofern interessant, als bei allen Plänen zur Gestaltung der Hafenpromenade das Thema „Winterprogramm“  ein wichtiges aber noch nicht gelöstes Problem darstellt.

Bereits am 2. Juli konnte die Gemeinde (jetzt Stadt) die Bevölkerung einladen, um die Eröffnung des Güterex-Areals  zu feiern, das von jetzt an „HAFENPROMENADE“  heissen soll.

Ende August gab die Gemeinde bekannt, dass sie den Slogan „Stadt am Wasser“ neu in „HAFENSTADT“ geändert hat. Dazu passt die Neubenennung des Güterex- Güterschuppen- oder Hafenareal neu in „Hafenpromenade“.

Im laufenden Jahr sollen die Arbeiten an der Gestaltung der Hafenpromenade fortgesetzt werden. Ebenfalls hat die Stadt am 14. Januar 2014 ein Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Bank- und Hafenstrasse behandelt,  das noch in laufenden Jahr umgesetzt werden soll.

Am 20. Februar 2013 hat das Departement für Bau und Umwelt die vom Volk beschlossene Hafenzone offiziell genehmigt und den Rekurs der SBB zurückgewiesen. Dieser wurde von der SBB an die nächste Instanz weitergezogen.

Am  12. Februar 2014 hat jetzt auch das Verwaltungsgericht  den Weiterzug des Rekurses zurückgewiesen. Da die SBB auf weitere Schritte verzichtet, ist die Hafenzone damit definitiv rechtskräftig .

Insgesamt war das vergangene Jahr zwischen den beiden Mitgliederversammlungen Feb. 2013 und April 2014 ein überaus erfolgreiches im Sinne der Zweckbestimmung und der Ziele unseres Vereins Ig Hafen.


Chronologie 2014

zur Hafenzone Romanshorn

1. Jan. 14: Neujahrs-Apéro auf dem Schlossplatz, organisiert von der IG Hafen

9. Jan. 14: Medienmitteilung zur Anwohnerbefragung betr. Verkehrsregime.

30. Jan. 14: Vernehmlassung zur revidierten Gemeinde-Ordnung von Romanshorn (wurde im Sommer vorläufig ad acta gelegt).

12. Feb. 14: Verwaltungsgericht lehnt Einsprache der SBB gegen Hafenzone ab. SBB verzichtet auf Weiterzug (TZ 13. Feb. 2014).

15. Feb. 14: D. Bon äussert sich zur Entwicklung der drei Sektoren der neuen Hafenzone (TZ 15. Feb. 2014).

19. Feb. 14: H. Hess und D. Bon stellen den Plan einer Holzplattform bei der Transitpost vor. 2.4 Mio, davon soll die Stadt 600 000.- übernehmen (TZ 15. Feb. 2014).

27. Feb. 14: 2. Stadtgespräch über die Zukunft der Hafenstadt anhand einer Studie „Verdichtungsstrategie..“ (Seeblick 3. Mrz. 2014).

8./12. Mrz. 14: Email - Korrespondenz H.L. und Stadtentwicklerin Nina Stieger.

27. Mrz. 14: Strassenumfrage der TZ zum Plan  Hist. Museum am Hafen (Lagerhallen) u.a. Statement von H.L.

1. April14:  Die „Hafenlounge“ eröffnet die zweite Saison  mit Sitzgruppen und Liegestühlen im Sand. - Anmeldeschluss für die von der Gemeinde vorgesehenen Bürger-Workshops zur Stadtentwicklung.

10. April 14:  Mitgliederversammlung IG Hafen in der Hafenlounge (12 Teilnehmer).

9. Mai: 14:  Leserbrief (Seeblick) H.L. zur Hafenplattform.

10.Mai 14:  Interview in der TZ mit Hermann Hess zur Hafenplattform (u.a. kein Zusammenhang mit dem Plan eines Hotels auf der anderen Hafenseite).

19. Mai: 14:  Stimmbürger/innen heissen den Zustupf von max. 600 000 Fr. an die Hafenplattform gut.

23. Mai 14:  Martin Dempfle kündigt Rücktitt vom Präsidium auf Ende Juni an.

4. Juni 14:  Stadt hat Güterschuppenareal von der SBB gekauft (TZ vom 5. Juni, Titelseite  u. S. 33): 9000 qm für 3.2 Millionen. Für die SBB ist damit eine 15-jährige Teil-Planungsphase beendet. Noch 2015 sollen Pläne für die Entwicklung des grossen Gleisareals südl. des Bahnhofs vorgestellt werden.

6. Juni 14:  Die Stadt feiert mit zahlreichen Bürgern den Kauf des Güterschuppenareals. Bericht dazu in der TZ vom 7. Juni mit mehreren positiven Äusserungen von Teilnehmenden.

14. Juni 14:  Grosses Interview mit Präsident Martin Dempfle, rückblickend zum Anteil der IG Hafen an der positiven Entwicklung am Hafen und über künftige Aufgaben.

30. Juni 14:  Rücktritt von Martin Dempfle als Präsident.

21. Juli. 14:  Brief wegen des Rücktritts an alle Mitglieder mit Zukunftsplänen in Form eines Strategie-Papiers.

5. Augus 14:: Erstes „Konzert“ auf der neuen Hafenbühne. Die Partyband „Graumeliert“ spielt Feierabend-Musik.

21. August 14:  Vandalen knicken alle 25 von der Betula gestiftete Birken in ihren Kisten um (TZ 21. Aug. 2014)

9. Sept. 14:  Grosses Interview mit Stadtentwicklerin N. Stieger zur Entwicklung des „Schönsten Hafens weit und breit“ (TZ 9. Sept. 2014). -  Ausführl. Email H.L. dazu an die Stadtentwicklerin (ohne Antwort).

19. Sept. 14:  Leserbrief H.L. (Seeblick) als Antwort auf einen Leserbrief gegen das „Taktlose Gedröhne“ am Hafen (Bunkerwiese).

Sept. 14:  Das Bundesamt für Statistik (Sektion Umwelt, nachhaltige Entwicklung, Raum UNR) veröffentlicht im Internet eine Karte der Schweiz zum Thema „Raum mit städtischem Chrakter“  von 2012. Danach ist Romanshorn eine „Agglomerationskerngemeinde (Hauptkern)“. Südlich daran grenzt Egnach als „mehrfach orientierte Gemeinde“ und nordwestlich angrenzend eine grössere Zone mit „Ländlichen Gemeinden ohne städtischeen Charakter“.

23. Nov. 14: Öffentliche Präsentation der Ergebnisse der Workshops: „Romanshorns Zukunft liegt am Hafen“  (TZ 24. Nov. 2014 und Seeblick 5.12. S. 13-16), jedoch keine konkreten Vorschläge zur eigentlichen Hafenzone).

27. Nov. 14: Grosses Interview mit D. Bon in der TZ über die bisherige Amtszeit mit einer schwierigen Anfangsphase, erste Erfolgen und weitere Zukunftspläne..

30. Nov.: Erneuerungswahlen Stadtrat und Stadtammann. D. Bon wird mit grossem Mehr (87,5%) wiedergewählt.  Neben den bisherigen Stadträten/-innen K. Zürcher, P. Eberle, P. Fink, P. Fischer, U. Oberholzer, M. Zellweger werden neu (für D. Clematide und M. Sommer) gewählt: C. Sutter und A. Gül. Beginn der neuen Amtsperiode: Juni 2015.

9. Dez. 14:  (TZ): Beginn der Arbeiten für die Hafenplattform: 1000 qm auf 34 Pfählen und Schwimmstege für die Schiffsanalegestelle  auf weiteren 46 Pfählen. Eröffnung soll Ende April 2015 sein.

31. Dez. 14:  Zum dritten Mal organisiert die IG Hafen den Silvester/Neujahrsapéro auf dem Schlossplatz - im Schnee. Es kommen ca 150 Personen zum Anstossen auf das Neue Jahr.

Fortsetzung 2015:

30. Jan. 15: Das Alte Zollhaus ist seit kurzem beleuchtet Die Kosten werden zwischen Gemeinde und Besitzer P. Fratton geteilt (TZ 30. Jan. 2015).

10. Feb. 15:  Romanshorn plant am Hafen eine Begegnungszone („Boulevrd“ von 450 m Länge. Kosten 2 Mio. bis 2018. Der Plan soll noch 2015 vors Volk kommen  (TZ 10. Feb. 2015).

12. Feb. 15:  Podium im Schulgebäude SBW zum Thema „Hotel“ in Romanshorn. H. Hess möchte ein Hotel am Hafen erstellen (auf dem Gelände des abgelehnten Gemeindesaals), Roland Hugentobler von der Schloss AG möchte das Inseli erweitern. Info-Abend dazu am 12. Mrz. (Seeblick 20. 2. 2015).

18. Feb. 15:  Das Dept. für Bau und Umwelt des Kantons hat die Einsprachen gegen die Überbauung „Bodan“ abgewiesen. Die Einsprecher werden nicht weiterziehen. Ein Baugesuch soll noch in diesem Jahr eingereicht - und der Verkauf vollzogen werden.

27. Feb. 15:  Bericht über das erste Romanshorner Tourismusforum mit Vertretern von 20 Übernachtungsbetrieben. Anzustreben sei eine bessere Vernetzung und das Bemühen um Einzigartigkeit. (TZ vom 3. 3. und Seeblick vom 6. 3. 2015).

12. Mrz. 15:  Informationsveranstaltung durch die Schloss AG im Hotel Inseli. Geplant ist eine Erweiterung resp. ein Neubau mit unterird. öffentl. Wellness/Swimming- Areal entweder als horizontale Erweiterung (19 m hoch) im Park auf der Hydrel-Seite oder als Hochhaus 35 m hoch. H.L. stellt die Frage nach der Zukunft des Hydrel-Areals. (TZ vom 14. Mrz. 2015, Oberthurgauer Nachr. 26. Mrz. 2015).

14. Mrz. 15:  Tag der offenen Tür in der erweiterten Werft. U.a. wird auch eine stündliche Hafenrundfahrt angeboten. (Seeblick 20.3.).

20. Mrz. 15:  Gründung des Vereins „Kulturhafen“, der die Boule-Bar am Hafen (bisher Boccia-Bar) jeweils am Freitag - in unregelmässigen Abständen, neu mit Live-Musik - organisieren will.

24. Mrz. 15:  Hafenlounge bleibt vorläufig in der jetzigen Gestaltung. Neu hat daneben ein fest installierter Glacé-Kiosk eröffnet. Das  Baugesuch der Stadt für eine Bar/Restaurant wird durch die Einsprache eines Anwohners blockiert. Vor  einer weiteren Planung soll zuerst ein neues Polizei-Reglement erlassen werden, in dem die Öffnungszeiten und Lärmtoleranzen für Publikumsbetriebe auf öffentlichem Grund geregelt werden. (TZ 24. Mrz. 2015). 

27. Mrz.v Leserbrief im Seeblick: „Romanshorn ist bei Hydrel auch weiterhin gesetzt“. Hydrel gehört zum weltweit agierenden „Schaeffler“-Konzern, will aber am Standort Romanshorn festhalten. „Konkrete Anfragen zur Nutzung des Hydrel-Landes habe es aber noch keine gegeben. Wenn eine Anfrage an uns gerichtet wird, werden wir diese gerne beantworten», betont Gerd Steger“.  Diesen Ball sollte die Stadt aufgreifen. (Seeblick 27.3. 2015, S. 22).

24. Aprilv Gemeinde verschickt Broschüre „Begegbungsräume Romanshorn. Empfehlungen der Bevölkerung an die Stadtentwicklung“ “ an alle Haushalte.

28. Aprilv Offizielle Einweihung der neuen Hafenplattform mit ca 1000 interessierten Teilnehmern.

 

Chronologie 2015/16

zur Hafenzone Romanshorn

 

2015

 

31. Dez 2014/ 1. Jan. 2015: Zum dritten Mal organisiert die IG Hafen den Silvester/Neujahrsapéro auf dem Schlossplatz - im Schnee. Es kommen ca 150 Personen zum Anstossen auf das Neue Jahr

30. Jan. 15:  Das Alte Zollhaus ist seit kurzem beleuchtet Die Kosten werden zwischen Gemeinde und Besitzer P. Fratton geteilt (TZ 30. Jan. 2015).

10. Feb. 15:   Romanshorn plant am Hafen eine Begegnungszone („Boulevrd“ von 450 m Länge. Kosten 2 Mio. bis 2018. Der Plan soll noch 2015 vors Volk kommen  (TZ 10. Feb. 2015).

12. Feb. 15: Podium im Schulgebäude SBW zum Thema „Hotel“ in Romanshorn. H. Hess möchte ein Hotel am Hafen erstellen (auf dem Gelände des abgelehnten Gemeindesaals), Roland Hugentobler von der Schloss AG möchte das Inseli erweitern. Info-Abend dazu am 12. Mrz. (Seeblick 20. 2. 2015).

18. Feb. 15: Das Dept. für Bau und Umwelt des Kantons hat die Einsprachen gegen die Überbauung „Bodan“ abgewiesen. Die Einsprecher werden nicht weiterziehen. Ein Baugesuch soll noch in diesem Jahr eingereicht - und der Verkauf vollzogen werden.

27. Feb. 15: Bericht über das erste Romanshorner Tourismusforum mit Vertretern von 20 Übernachtungsbetrieben. Anzustreben sei eine bessere Vernetzung und das Bemühen um Einzigartigkeit. (TZ vom 3. 3. und Seeblick vom 6. 3. 2015).

12. Mrz. 15: Informationsveranstaltung durch die Schloss AG im Hotel Inseli. Geplant ist eine Erweiterung resp. ein Neubau mit unterird. öffentl. Wellness/Swimming- Areal entweder als horizontale Erweiterung (19 m hoch) im Park auf der Hydrel-Seite oder als Hochhaus 35 m hoch. H.L. stellt die Frage nach der Zukunft des Hydrel-Areals. (TZ vom 14. Mrz. 2015, Oberthurgauer Nachr. 26. Mrz. 2015).

14. Mrz. 15: Tag der offenen Tür in der erweiterten Werft. U.a. wird auch eine stündliche Hafenrundfahrt angeboten. (Seeblick 20.3.).

20. Mrz. 15: Gründung des Vereins „Kulturhafen“, der die Boule-Bar am Hafen (bisher Boccia-Bar) jeweils am Freitag - in unregelmässigen Abständen, neu mit Live-Musik - organisieren will.

24. Mrz. 15: Hafenlounge bleibt vorläufig in der jetzigen Gestaltung. Neu hat daneben ein fest installierter Glacé-Kiosk eröffnet. Das  Baugesuch der Stadt für eine Bar/Restaurant wird durch die Einsprache eines Anwohners blockiert. Vor  einer weiteren Planung soll zuerst ein neues Polizei-Reglement erlassen werden, in dem die Öffnungszeiten und Lärmtoleranzen für Publikumsbetriebe auf öffentlichem Grund geregelt werden. (TZ 24. Mrz. 2015). 

26. März. 15: im Bahnhof Romanshorn hat SBB Wifi aufgeschaltet. (OTN 26.3.15)

27. Mrz. 15: Leserbrief im Seeblick (Fa. Hydrel): „Romanshorn ist bei Hydrel auch weiterhin gesetzt“. Hydrel gehört zum weltweit agierenden „Schaeffler“-Konzern, will aber am Standort Romanshorn festhalten. „Konkrete Anfragen zur Nutzung des Hydrel-Landes habe es aber noch keine gegeben. Wenn eine Anfrage an uns gerichtet wird, werden wir diese gerne beantworten», betont Gerd Steger“.  Diesen Ball sollte die Stadt aufgreifen. (Seeblick 27.3. 2015, S. 22).

24. April15: Gemeinde verschickt Broschüre „Begegnungsräume Romanshorn. Empfehlungen der Bevölkerung an die Stadtentwicklung“ “ an alle Haushalte.

28. Apri15:: Offizielle Einweihung der neuen Hafenplattform mit ca 1000 interessierten Teilnehmern.

9. Mai16: Massivlagerhaus möglicher Standort für das Historische Museum (TZ 9.5.15)

22. Mai 15: Eigentümer des Massivlagerhauses geben keine Infos über Verkaufspläne (TZ 22. 5. 15)

2. Juni 15: Interview TZ mit H. Löffler über Meinung der IG Hafen u.a. zu Hotel und Boulevard.

26. Juni 15: Seeblick vom 26.6.15 auf 4 Seiten chronologisch die Geschichte des Bodan (von Max Brunner).

27. Juni 15: Grosses Abschiedsfest im Bodan; Anfang Juli 15: Beginn der Abbrucharbeiten am Bodan.

26. Aug. 15: D. Bon: „Neue Hotels braucht die Expo.“ (TZ 26.8.15)

27. Aug. 15: H.Hess: „Pläne sind konkret“. „Geduld nicht grenzenlos.“ (TZ 27.8.15).

28. Aug. 15: „Bon bittet Hess um Geduld“ und kündigt ein Workshopverfahren an (TZ 28.8.15).

2. Sept. 15: „FDP Romanshorn will in Stadtentwicklung vorwärtsmachen“ (9 Punkte-Programm TZ 2.9.15).

1. Sept. 15: „Tschechen verlassen Schloss“ auf Ende Okt. (TZ 1.9.15).

5. Sept. 15: „Die Romanshorner sollen mitreden“: Am 23. Sept. wird der Entwurf zum Kommunalen Richtplan vorgestellt. (TZ 10.9.15)

10. Sept.: „Hafenstadt steht vor dem Härtetest“ (Kommentar von M.Schoch in der TZ 10.9.15); „Wie weiter an der Hafenpromenade“ Leserbrief von H.Löffler in der TZ 10.9.15

11. Sept. 15: EXPO 2017: Grosse Zeitungsbeilage TZ 11.9.15)

12. Sept. 15: „Freude über das Expokonzept“ der oberthurg. Stadtammänner. (TZ 12.9.15). „Bauen einen Leuchtturm  im See“ (D. Bon über Chancen Romanshorns mit Expo 27. TZ 12.9.15).

17. Sept. 15: „Das Massivlagerhaus hat einen neuen Besitzer“:  Kornhaus AG, GF Peter Schnückel. (TZ 17. Sept. 15).

18. Sept. 15: „Rückenwind für Hess“  Dikussion an der GV der EVP mit D. Bon. Interview dazu mit D. Bon „Ein Glücksfall für die Stadt Romanshorn.“ (TZ 18.9.15).

23. Sept. 15:  Präsentation des Entwurfes zum Kommunalen Richtplan 2015. „Applaus für die Stadtentwicklerin“ (TZ 25.9.15).

6. Okt. 15: „Ein pulsierender neuer Stadtteil“ (zwischen Lagerhaus und Werft) TZ 6.10.15)

10. Okt. 15: Das „Schloss“ wird in internationaler Zeitung (als ein Schloss ohne Ortsangabe) ) zum Verkauf angeboten (TZ 10.10.15)

14. Okt. 15: „Ein Blick hinter die Fassade“ Lokaltermin im ehemaligen Lagerhaus mit Bildern von innen. (TZ 14.10.15).

17. Nov. 15: „An seiner Sitzung vom 17. Nov. hat der Stadtrat Romanshorn u.a. - Fragen zum Hotel auf der Hafenpromenade diskutiert und entschieden, dass Vorbereitungen für eine mögliche Abstimmung im Frühjahr 2016 getroffen werden sollen.“ (Seeblick 20.11.2015, S. 7)

30. Nov. 15: „Fröhliche, lebendige Hafenstadt“ Interview mit D. Bon TZ Sonderseite 30.11.15). „Der B-see spielt eine grosse Rolle in der Freizeit der Romanshorner“ (Th.Maron ) in der TZ 30.11.15).

9. Dez. 15: „Grosser Schritt Richtung Hotel“ Für Mitte 2016 wird eine Abstimmung über Verkauf von Land an de Hafenpromenade abgestimmt. (TZ 9.12.15).

18. Dez. 15: „Geheimniskrämerei um Schloss“ (TZ 18.12.15). Stadt wäre für Weiterbestand als Hotel.

18. Dez. 15: „Offener Brief an die verantwortliche Stadtbehörde“ (IG Hafen-Mitgl. Edith Villinger): Vorschlag: Hotel auf der Kornhaus-Seite (Hafenpark) (Seeblick 18.12.15, S. 15)

19. Dez. 15: Stimmen zur geplanten Abstimmung über den Verkauf eines Teilstücks der Hafenpromenade: 5 dafür, 3 dagegen. (TZ 19.12.15).

28. Dez. 15: „Hotelfrage spaltet Gemüter. Die IG Hafen kritisiert das Vorgehen der Stadt.“ u.a. H. Löffler mit langen Statements (TZ 28.12.15)

 

2016


6. Jan. 16: „Kleine Parteien für grosses Hotel“ (TZ 6.1.2016).

9. Jan. 16: „Auch andere wollen Hotel bauen“ (TZ 9.1.16(

12. Jan.16: „Hess: Zu dritt würde es kompliziert.“ (Interview TZ 12.1.16).

19. Jan. 16: Leserbrief von Meo Sauter, Güttingen: „Das Land ist zu wichtig, als dass man es einfach den Bauunternehmern und Bauspekulanten übelassen kann“. (TZ 19.1.16):

18. Feb. 16: „Ein hoher Preis fürs Schloss“: jetzt für 11 Mio statt 15 Mio. (TZ 18..16).

17. Feb. 16: Stadtgespräch mti Experten über höhere Häuser und Hochhäuser. (Seeblick 26.2.16 S. 1 u.3

20. Feb. 16: „Nicht von echtem Schrot und Korn“. Der Name des Kornhauses ist umstritten. (TZ 20.2.16).

16. März 16: „Domicil“ (Hotel) in Frauenfeld schliesst nach 15 Jahren (TZ 16.3.16) wegen fehlender Gäste.

8. April 16: „Lagerhaus ist aus dem Rennen“ Das hist. Museum kommt nicht. (TZ 8.4.16).

8. April 16: Glücksfall „lässt Grüssen“ Leserbrief von Walter Knöpfel zu den Investitions-„Glücksfällen“ in Romanshorn. (Seeblick 8.4.16).

15. April 16: „Katz im Sack“ Leserbrief von Rico u. Esther Bosshard t (IG Hafen-Mitgl.) für Freihaltung der Uferzone.

16. April 16: Hess zu Politik und Hotel: Sieht Chancen jetzt unter 50%: „Wer es am dringendsten braucht, ist die Stadt Romanshorn“. (TZ 16. 4.16).

20. April 16: „Wo sich Romanshorner wohl fühlen“ (TZ 20.4.16): Am Wasser: Bistro Panem, Hafenlounge; EkZ Hubzel, Waldschenke.

23. April: „Labyrinth und Aussichtstürme“. Die SBS plant Spielplatz auf der Bunkerwiese....“ (mit konkretem Modell) (TZ 23. 4. 2016

24. April 16 (Romanshorner Lenz): zweistündiges inoffizielles Gespräch zwischen D. Bon und H.Löffler/ Suzanne de Roche.

27. April 16: Kanton zieht sich vom Projekt „Hist. Museum zurück“; Im Gespräch ist eine Dependance des „Schweizer Spielemuseums“ (heute au Château in La-Tour-de Peilz/VD)

28. April 16: Hotel-Abstimmung frühestens im Herbst (TZ 28. 4.16) „Der Weg zum Hafenhotel ist viel steiniger als erwartet.“

13. Mai 16: „Hotel auf der Hafenpromenade?“ Leserbrief im Seeblick von Maria Luisa und Gion Camenisch (Vorstand IG Hafen).

18. Mai 16: Jahresversammlung im Zelt der Hafen-Lounge

21. Mai 16: TZ Hotel: Gespräche laufen.Der Bauinteressent will das Land kaufen „als Gegenleistung“ für das vorhandene Planungrisiko“.

23. Mai 16: Die „Vorstellungen der IG Hafen (beschlossen an der GV vom 18. Mai) gehen an die Pressse (Seeblick; TZ und ONA)

25. Mai 16: „Bodensee-Geschichten. Ein Illustiertes Logbuch“ von Toni Heer wird vorgestellt

27. Mai 16: Seeblick: „Die IG Hafen nimmt Stellung“ (Wörtl. Abdruck der „Vorstelllungen“)

27. Mai 16: „Die IG Hafen stellt alles auf den Kopf“ TZ vom 27.5.16. Bericht über die „Vorstellungen“  der IG Hafen.

1. Juni 16: Info-Veranstaltung Aula Reckholder über die geplante Verkehrsführung.

3. Juni 16: TZ: „Mehr Leben in der Stadtmitte“.

2. Juni 16: Oberthurgauer Nachrichten Titelseite mit Bild: „IG Hafen verlangt Mitsprache.“ (Text auf Grund eines einstündigen Gesprächs mit Benjamin Gahlinger am 27.5. (Hafenplattform)

5. Juni 16: Die Stimmbürger des Kantons lehnen den Planungskredit für die Expo 27 ab. Romanshorn hat mit 1304 zu 1198 allerdings zugestimmt. Der Entscheid hat auch Folgen für die Stadtentwicklung Romanshorn.

11. Juni 16: Dr. Peter Schnückel und Frau zum „Antrittsbesuch“ bei Heiner und Suzanne Löffler de Roche an der Bachstrasse 2 zu einem Gedankenaustausch und zum Kennenlernen

16. Juni.16 Leserbrief Dieter Bötschi: Lieber kompliziert, wenn es einfach auch geht.  Zur Verkehrsplanung.

17. Juni 16: Leserbrief im Seeblick: (Christoph Müller) berichtet, dass „ein Herr“ (er selbst) seit Jahren täglich den Abfall auf der Bunkewiese einsammelt. (und nicht wie die SBS im Zusammenhang mit demdort  geplanten Spiel-Areal behauptete habe.

20. Juni 16: Workshop in der „Mole“ zur Bodenseeufer-Gestaltung von der Badi bis zur Seeparkwiese. (unbefriedigende Gruppenarbeit mit Zettel-Pinwand.(erinnert an „Projektarbeit“ in der Sek.

21. Juni16: TZ: Bericht über das studentische Projekt Romanshorn der Architekturabt. der Università Svizzera in Bellinzona.

27. Juni 16: Das Baugesuch der AG Kornhaus  liegt auf. Geplant ist im UG eine Auto-Einstellhalle, im EG Sääle, Restaurant und ev. Museum im 1. OG 38 Appartement (Boeardinghouse), im 2. OG 12 Lofts.

Ende Juni 16: Die Stadt stellt im Kornhaus 40 Investoren ihre Zukunftspläne vor (Seeblick 26. 1.7.2016 S.7

16. Juli 16: TZ: „Eine Stadt sucht ihre Mitte“

7. Sept. 16: Zwei Einsprachen gegen die Kornhaus-Pläne u.a von Roldag. TZ7.9.16) „Da werden Dinge vermischt“ (D.Bon in TZ 9. Sept.16)

20. Sept. 16: (TZ 22.9.16) „Eine Brücke in die Zukunft.“ Beat Pretali stellt beim Stadtgespräch Pläne zum Stadtplatz, Parkhaus am Schlossberg u.a. vor.

3. Nov. 16. (TZ) Eine Arbeitgruppe von Stadt und Schloss AG  unter Führung von Städtebauer Matthias Wehrlin erarbeiten Leitlinien für den Neubau des „Inseli“. Die neue Lösung soll in vier oder fünf Jahren realisiert sein. Bis dahin bleibt das jetzige „Inseli“ in Betrieb.
Gehört hat man seitdem (20. 4. 17) nichts mehr.

10. Nov. 16: Die Stadt erlässt eine „Planungszone Innenstadt“ . Für zwei Jahre gilt ein Bewilligungsstopp in dieser Zone. Die Betroffenen werden via Einschreiben informiert. (Seeblick 18.11.16 S. 3)

31.Dez./1.Jan. 2016/17: der Silvester-Apéro, den die IG Hafen viermal organisiert hatte, fällt dieses Mal aus. Der Vorstand war der Meinung, dass es nicht Aufgabe der IG Hafen sein, diesen Anlass auf Dauer durchzuführen. Tortz einer Rundfrage an alle Vereine durch das Stadtmarketing hat sich keine Organisation gefunden, die den Anlass organisieren wollte.  Der Schwimmcluub (Susanne Brühlmann) wird eventuell das nächste Mal übernehmen.

 

2017

 

6. Jan. 2017: Die Einsprachen gegen Kornhaus-Pläne sind gütlich bereinigt.

8. Feb. 17: TZ: H. Hess würde unter Umständen auch den ins Spiel gebrachten Hotel-Standort auf dem (noch) SBB Areal bei der Roldag prüfen, falls man in die Höhe bauen könnte.

9. Feb. 17: TZ „Investition in die Zukunft“: Vier Architekten (Dieter Bötschi, Alp Özozan, Werner Widmer und Andreas Zech) schlagen Alternativen zur geplanten Brücke über die Gleise vor.

20. März 17: Die TZ präsentiert mit einer Bildanimation das von Hess Invest geplante Hotel am Hafen mit Zimmerdlügel in das Hafenbecken.

25.März 17: TZ „Der Dialog fehlt“. Architekt Andreas Zech wünscht sich ein einheitliches Konzept der Stadt betr. Hafengestaltung.

31. Mrz. 17: in den Ausstellungsräumen in der Alleestrasse präsentieren Studenten aus Bellinzona unter Prof. Rugero Topeano ihre Semesterarbeiten zu drei Planungskomplexen: Schloss, Volksgarten, Kornhaus.

7. April 17: Die Stadt kauft zwei Liegenschaften an der oberen Alleestrasse als Brückenkopf für die Passerelle.

20. April 17: „Unnötige Brücke ins Nirvana“:  SVP Roamsnhorn übt Kritik am Plan einer Passerelle

24. April 17: Stadtgespräch: Die Stadt präsentiert ein Studie zur „Gleisquerung Bahnhof Süd“ der Firma Conzett & Bronzini (Chur). Die Alternative der Gruppe Bötschi/Widmer/Zech, vorgetragen von W. Widmer erhält Beifall der anwesenden über  100 Personen.